Christian Baron

Christian Baron, geboren 1985 in Kaiserslautern, lebt in Berlin. Er arbeitet als Redakteur im Feuilleton der Tageszeitung "Neues Deutschland" ("nd") und ist dort verantwortlich für Theater und bildende Kunst. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er mehrere Bücher.




Aktuelles Buch

Die Unterschicht ist ungebildet, faul und schuld an ihrer prekären ökonomischen Situation - so lautet ein verbreitetes Vorurteil. Christian Baron, selbst Arbeiterkind, erlebte, dass diese Meinung auch in der linken Bewegung existiert. Entlang seiner eigenen Biografie untersucht er die gesellschaftlichen Konsequenzen einer scheinbar fortschrittlichen Politik, die sich von ihrer ursprünglichen Klientel - der Arbeiterschaft - weit entfernt hat. Warum gibt es in linken Gruppen so wenig Mitglieder ohne akademischen Hintergrund? Wieso gewinnt ausgerechnet die AfD die Stimmen der Arbeiter? Das Buch ist keine Abrechnung mit den Linken, sondern plädiert für ein Überdenken politischer Zielsetzungen und fordert vor allem eins: die Interessen und Nöte der Arbeiterinnen und Arbeiter dringlicher in aktuelle Debatten und Kämpfe einzuschreiben.




Pressestimmen

"Dieses Buch ist eine Sensation! Dem Kulturjournalisten Christian Baron ist mit "Proleten, Pöbel, Parasiten. Warum die Linken die Arbeiter verachten" ein großer Wurf geglückt." Die Filmanalyse


"All das ist schlüssig, auch weil Baron die soziale Frage nicht gegen Political Correctness und Minoritätenpolitik ausspielt, wie es derzeit so häufig passiert - sondern schlicht auf ein politisches Defizit hinweist." Spiegel Online


"Der Journalist Christian Baron hat ein Buch über die Schwächen linken Denkens und linker Politik in Deutschland geschrieben und dass er dabei unter 300 Seiten geblieben ist, darf als erste gelungene Pointe des Autors gelten." Süddeutsche Zeitung


"Es ist das Buch eines Journalisten geworden, der seine Genervtheit nicht verbergen will und deswegen glaubt, sein polternder, apodiktischer Tonfall sei unumgänglich." Der Freitag


"Kompromisslosigkeit ist nicht das schlechteste Mittel, um die linke Debatte zu befeuern. Es handelt sich bei dem Buch um eine Streitschrift im besten Sinne." Neues Deutschland


"Fast auf jeder Seite stehen Sätze, die sich unbedingt merken sollte, wer diese Entfremdung überwinden will. Nicht zuletzt, weil sonst Rechte den Anwalt der kleinen Leute spielen." Junge Welt


"Baron hat mit seinem Buch eine gute Grundlage für eine Diskussion über die Frage geliefert, wie die Linke mit der real existierenden Arbeiterklasse umgehen soll." Telepolis


"Baron schreibt mit einem Furor, der mir ausnehmend gut gefällt. Er legt sich mit allen an: den "Gefühlslinken", den Grünen, Veganern, Verteidigern des Islam, Fußball-Hassern; es bleibt kein Auge trocken und alle kriegen ihr Fett ab."

Burks Blog


"Es ist ein spannendes, absolut lesenswertes Buch, das vor allem mit seiner Mischung aus individuellen Erlebnissen und fundierter Analyse besticht." Genuss ist Notwehr


"Baron nimmt den Leser in einer Art Reportage mit zu den Stätten seiner Kindheit in einem armen Stadtteil Kaiserslauterns. Diese lebendigen Szenen gehören zu den besten Stellen in Barons Buch." Marx 21


"Viele Lektionen aus diesem Buch sollte auch die österreichische Linke schleunigst beherzigen." Unsere Zeitung


"Die These provoziert: DIE Linken verachten DIE Arbeiter. Und der Autor, einer von ganz unten, der sich zur Intelligenzija hoch gearbeitet hat, heute Theaterkritiken im nd publiziert, hält uns den Spiegel vor." Gewerkschaftslinke Hamburg


"Die Verbindung von autobiographischer Erzählung, journalistischer Recherche und analytischer Betrachtung gelingt Baron vorzüglich." Analyse & Kritik


"Christian Barons Befunde sollten unter linken Politikern und in deren Stäben sehr ernst genommen werden." Das Blättchen


"Es bleibt zu hoffen, dass dieses Buch viele Leser*innen findet. Für heftige Debatten sorgte es schon. Also: Lesen!" Gregors Liste


"Denjenigen, die die deutsche Linke in ihren vielseitigen und oftmals anstrengenden Facetten kennenlernen, aber auch Wege aus der Isolierung linker Politik finden möchten, ist dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt." Critica