Im Oktober 2016 erschienen



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Die Unterschicht ist ungebildet, faul und schuld an ihrer prekären ökonomischen Situation - so lautet ein verbreitetes Vorurteil. Christian Baron, selbst Arbeiterkind, erlebte, dass diese Meinung auch in der linken Bewegung existiert. Entlang seiner eigenen Biografie untersucht er die gesellschaftlichen Konsequenzen einer scheinbar fortschrittlichen Politik, die sich von ihrer ursprünglichen Klientel - der Arbeiterschaft - weit entfernt hat. Warum gibt es in linken Gruppen so wenig Mitglieder ohne akademischen Hintergrund? Wieso gewinnt ausgerechnet die AfD die Stimmen der Arbeiter? Das Buch ist keine Abrechnung mit den Linken, sondern plädiert für ein Überdenken politischer Zielsetzungen und fordert vor allem eins: die Interessen und Nöte der Arbeiterinnen und Arbeiter dringlicher in aktuelle Debatten und Kämpfe einzuschreiben.



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Der Erwerbslose Arno Dübel hat es in den vergangenen Jahren zu einer auffälligen medialen Berühmtheit gebracht, indem sein "Arbeitslosen"schicksal durch BILD in einer Kampagne aufgegriffen wurde. Dübel verkörpert hier einen "Arbeitslosen", der sich dem Leistungsdiskurs bewusst entzieht, um es sich in der "sozialen Hängematte" gemütlich zu machen. In diesem Zusammenhang untersuchen Britta Steinwachs und Christian Baron Leserkommentare zur Berichterstattung über den von BILD als "Deutschlands frechster Arbeitsloser" Bezeichneten.
Erschien 2012





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Kurz vor ihrer Rückkehr zur Macht in Großbritannien 1997 und in Deutschland 1998 wandelte sich die Sozialdemokratie radikal. Seither haben Labour Party und SPD die Wohlfahrtsstaaten ihrer Länder umdefiniert und nach liberalen Grundsätzen gründlich umgestaltet. Besonders betroffen von diesem Umbau ist die Beschäftigungspolitik. Was als Projekt zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe daherkommt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung jedoch als neuer Mechanismus der Ausgrenzung, welcher der Politik eine günstige Arbeitslosenstatistik und der Wirtschaft billige Arbeitskräfte beschert, den allermeisten Betroffenen aber kaum als Sprungbrett aus Prekarisierung, Diskriminierung und Perspektivlosigkeit dient. Erschien 2010